Skimarathon Spezialist Toni Escher als Guide für Stoneman Miriquidi On Snow

Auf zum Winterabenteuer: Der Stoneman Miriquidi on snow

Der Stoneman Miriquidi ist als MTB-Abenteuer bekannt und berühmt. Doch, auch wenn gerade kein Bike-Wetter herrscht, können sich Gipfelstürmer freuen. Denn seit diesem Jahr gibt es das winterliche Pendant zum MTB-Highlight im Sommer, den Stoneman Miriquidi on snow.

9 Gipfel und 4.400 Höhenmeter durch den unberührten Neuschnee

Das ist die Herausforderung! Nichts für schwache Nerven. Aber dafür wartet entlang der Strecke jede Menge Entlohnung: Unberührte Landschaften, atemberaubende Aussichten und unbetretene Wege.

Abenteuer Skitour: Miriquidi on SnowFoto: Tourismusverband Erzgebirge, Studio2Media

„Ein unbeschreiblich schönes, unvergessliches Abenteuer, dass man jedoch nicht unterschätzen sollte! Alleine oder unvorbereitet sollte man sich auf keinen Fall auf Skitouren in die tief verschneite Landschaft begeben,“ sagt Skimarathon-Profi Toni Escher, der die Stoneman Miriquidi on snow-Strecke bereits im November 2017 getestet hat. „Auch wenn das Erzgebirge ein dicht besiedeltes Mittelgebirge ist, Wetter und vor allem Kälte können den Traum der romantischen Skitour schnell beenden.“

Als Teil eines fünfköpfigen Teams ist Toni Escher zwei Tage lang durch verschneite Wälder und zauberhafte Winterlandschaften getourt, und hat sich bei eisigen Temperaturen entlang der originalen Stoneman-Strecke über 9 Gipfel und 4.400 Höhenmeter durch den unberührten Neuschnee gekämpft.

 

Traumhafte Aussichten: Stoneman Miriquidi on SnowFoto: Tourismusverband Erzgebirge, Studio2Media

Tag 1: An den Start mit 20 Zentimeter Neuschnee

In zwei Tagen wollen Toni, Linda, Silke, Jens und Daniel dieses weiße Meer, den verschneiten Dunkelwald und eine Strecke von etwa 160 Kilometern bezwingen – den Stoneman Miriquidi in Silber auf Ski. Teils bewegen sie sich auf dem hervorragenden Loipennetz der Erlebnisheimat Erzgebirge und teils auf der originalen Strecke des Stoneman Miriquidi.

Aktuell knapp drei Stunden hinter dem Zeitplan, versichert Teambetreuer Patrick, dass das Tagesziel nicht bedroht ist. „Heute Abend kommen wir am Trailcenter Rabenberg an. Dazu müssen wir vielleicht ein paar Stündchen mit Stirnlampe laufen.“ Aktuell sind Toni Escher und seine Begleiter auf dem Weg zum Scheibenberg. Für den Weg bergauf spannen sich die Athleten Felle unter die Ski, um die Steigfähigkeit zu erhöhen.

Da spurt man kurzerhand selbst

20 cm Neuschnee, das bedeutete kurzerhand selber spuren – extrem anstrengend und kräftezehrend. Unabhängig davon lief bis zur ersten Verpflegung gegen 12:30 Uhr westlich des Pöhlbergs alles glatt. Doch dann, mitten im Tiefschnee in Richtung Scheibenberg, der erste Defekt: Jens verlor im Tiefschnee sein Steigfell. Das bedeutet keinen Halt am Anstieg und erst am Scheibenberg gab es Ersatz. Weiter über das Markersbacher Unterbecken: Gegen 17 Uhr kamen die Athleten bei einbrechender Dunkelheit am Oberbecken an. Toni, Linda, Silke, Jens und Daniel gönnten sich eine längere Pause: erstmal Ausrüstung ordnen, Stirnlampe auf und weiter geht’s durch den tief verschneiten Dunkelwald der Erlebnisheimat Erzgebirge.

Miriquidi on snow: Erster Tourentag bis in den Abend hineinFoto: www.stoneman-miriquidi.com

Dunkelheit, Schnee, Nebel und vor allem die sinkenden Temperaturen forderten ihnen nun alles ab. So viel, dass in Rittersgrün eine Entscheidung getroffen werden musste: Die Gruppe musste sich teilen. Eine gute und richtige Entscheidung! Toni und Jens rafften sich auf: von Rittersgrün ging es entlang der Grenze nach Halbmeile und weiter in Richtung Rabenberg. Die Hoffnung des verbliebenen Duos war es auf eine Loipe zu gelangen. Fehlanzeige, alles was die beiden fanden, war noch mehr Tiefschnee – bis zu einem Meter. Der Abschnitt bis zum Rabenberg wurden immer zäher und zog sich ewig, während der Rest der Mannschaft im Quartier gespannt das Live-Tracking verfolgte.
Doch dann, plötzlich kein Signal mehr, auch kein telefonischer Kontakt. Toni und Jens sind gegen 21:30 Uhr in der totalen Dunkelheit im Tiefschnee des Erzgebirges allein. Nach 10 Minuten der Sorgen kam die Entwarnung: die beiden waren ganz in der Nähe des Tagesziel, das sie kurz darauf erreichten. Die Belohnung wartete schon: eine warme Dusche und warmes Essen half sehr beim Regenerieren nach der ersten  Etappe.

Tag 2: Frische Beine und frischer Schnee

60 Kilometer Tiefschnee, über 1 680 Höhenmeter, Ausfälle, Materialverlust und glückliche Zieleinläufe: Jetzt alles über den aufregenden Tag 2 des Touren-Teams lesen!

Unberührte Winterlandschaften im Erzgebirge beim Stoneman Miriquidi on SnowFoto: Tourismusverband Erzgebirge, Studio2Media

Euch hat die Lust gepackt, das eindrucksvolle Ski-Abenteuer selbst zu erleben? Dann meldet euch jetzt noch spontan für den Stoneman Miriquidi on snow vom 22.-24. Februar 2018 an!

TMGS-Bloggerin Cathrin
TMGS-Bloggerin Cathrin

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