Beitrag eingereicht von Constanze Schmidt

Von Riesa bis nach Meißen führt ein Radweg direkt an der Elbe entlang. Man fährt an vielen Weinbergen vorbei und kann auch das ein oder andere Mal Rast bei einem Winzer machen. Die Karpfenschänke ist da sehr zu empfehlen. Ist man nach ca. 35 Kilometern in Meißen angekommen, empfängt den Radler schon von weitem die imposante Albrechtsburg. Ein Ausflug auf die Burg lohnt immer, allein schon wegen dem tollen Ausblick. Der Besuch in der Porzellanmanufaktur ist eigentlich auch Pflicht, wenn man Meißen besichtigt. Sie hat Meißen weltberühmt gemacht. Einkehren sollte man bei „Vincenz Richter“, einer der ältesten Weinstuben im Ort. Die Weinstube befindet sich direkt neben der Frauenkirche, die mit ihrem Porzellanglockenspiel aus echtem Meißner Porzellan begeistert. Die Meißner Fummeln (ein Gebäck) sind auch sehr berühmt und der Reisende kann versuchen sie heil an den Zielort zu bringen. Sie sind aber sehr zerbrechlich. Ende September findet das Weinfest statt, dass mit seinem Umzug, dem Rummelplatz und den vielen Ständen in der ganzen Stadt jedes Jahr über 40000 Besucher begeistert.

Der Radweg führt über viele kleine Orte weiter nach Radebeul, dort im Ortskern Altkötzschenbroda gibt es sehr viele gemütliche Restaurants und Kneipen, die zum Verweilen einladen. Das Karl-May-Museum muss natürlich auch besucht werden und wer Zeit hat kann sich auch die Sterne in der Sternwarte anschauen oder einen besonders edlen Wein auf Schloss Wackerbarth geniessen. Von Radebeul ist es nicht mehr sehr weit nach Dresden, wo dann eine längere Pause eingelegt werden sollte. Die vielen Sehenswürdigkeiten benötigen viel Zeit.

 

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