Auf dem Elberadweg geht es auch durch Dresden.

Auszeit auf dem Elberadweg: von Torgau nach Pirna

Ihr habt Lust euch mal wieder den Wind um die Nase wehen zu lassen? Eine Bootsfahrt, die ist zwar lustig. Allerdings erlebt ihr bei einer Tour auf dem Elberadweg nicht nur wunderschöne und abwechslungsreiche Natur, sondern besucht die einzigartigen und geschichtsträchtigen Orte entlang der Strecke. Der gesamte Elberadweg führt euch von der Quelle bei Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) im Riesengebirge in Tschechien bis zur Mündung des Flusses in die Nordsee in Cuxhaven. Wir wollen euch heute eine der schönsten Teilstrecken vorstellen. Sie führt euch vom einstigen politischen Zentrum der Reformation, der Stadt Torgau, durch die Weinstadt Radebeul, die Porzellanstadt Meißen und durch die schöne Landeshauptstadt Sachsens – Dresden – bis nach Pirna, dem Tor zur Sächsischen Schweiz. 

Idyllische Plätze gibt es überall entlang der Elbe.Foto: TMGS Achim Meurer

Von Bären und Luther

Da der insgesamt 1 260 Kilometer lange Elberadweg meist über flaches Land führt und gut ausgebaut ist, können auch Familien hier eine tolle gemeinsame Zeit verbringen. Von Torgau nach Pirna sind es nicht ganz 120 Kilometer. Eine Strecke, die ihr durchaus an einem Wochenende radeln könnt. Oder ihr nehmt euch mehr Zeit und entdeckt noch so einige schöne Fleckchen entlang des Radweges. 

Los geht’s in Torgau: Die Kleinstadt an der Elbe gilt als besterhaltene Renaissancestadt Deutschlands und als politisches Zentrum der Reformation. Hier fand Martin Luther mächtige Verbündete. Unbedingt anschauen solltet ihr euch Schloss Hartenfels, das stolz über der Stadt emporragt. Habt ihr die Räder geparkt, betretet ihr den Schlosshof über den Bärengraben. Der wird tatsächlich noch von drei Bären bewohnt. Gleich hinter dem Portal erblickt ihr den Großen Wendelstein. Sofort wird klar, warum dieser ein so beliebtes Fotomotiv ist. Habt ihr euch an Historie und Pracht satt gesehen, geht es weiter elbaufwärts in Richtung Meißen. 

Schloss Hartenfels in TorgauFoto: Andreas Franke

Kulinarischer Zwischenstop in Riesa

Kurz nach Torgau ist der Radweg noch von charmanten kleinen Dörfern und Landwirtschaft geprägt. Blühende Wiesen und üppige Ostbäume begleiten eure Reise. Bevor ihr nach Riesa kommt, macht die Elbe und somit auch der Elberadweg einen kleinen Knick nach Brandenburg, um nach ein paar Kilometern wieder nach Sachsen zu führen. Schon bald erblickt ihr von Weitem die lebendige Stadt Riesa. Im 12. Jahrhundert wurde hier ein Kloster gebaut, von dem ausgehend sich die heutige Stadt entwickelte. Neben einem historischen Kräutergarten beherbergt der Klostergarten in Riesa heute auch Tiere aus aller Welt darunter Rhesusaffen, Mufflons und Wildkatzen. Einzigartig an der Elbe ist die 20 000 Liter fassende Aquarienanlage, in der man Elbfische beobachten kann. Einen kulinarischen Zwischenstop der etwas anderen Art bietet die Gläserne Manufaktur der Teigwaren Riesa, einer der bundesweit größten Nudelhersteller. Bei laufender Produktion erhaltet ihr einen interessanten Einblick in die Welt der Nudelherstellung. Wolltet ihr nicht schon immer wissen, wie das Loch in die Makkaroni kommt!?

Erholt geht es weiter und die ersten Weinberge kommen in Sicht. Durch den idyllischen Ort Diesbar-Seußlitz, von dem aus ihr reizvolle Weingüter, Lokale und Straußenwirtschaften erreicht, geht es über Strehla und Diera-Zehren nach Meißen. 

Weinberge an der ElbeFoto: TMGS/Achim Meurer

Auf den Spuren des Meissner Porzellans®

In Meißen entdeckt ihr die reiche Geschichte des weltberühmten Meissner Porzellans®. In den Schauwerkstätten könnt ihr sogar zusehen, wie die feinen Meisterwerke entstehen. Wirklich beeindruckend! Doch die Elbestadt hat noch viel mehr zu bieten. Die malerische Altstadt ist ein Hingucker für sich und lädt zu einem entspannten Stadtbummel ein. Über der Stadt thront die spätgotische Albrechtsburg, der erste Schlossbau im deutschsprachigen Raum. Im ehemaligen Residenzschloss befindet sich heute ein Museum. Der nahe Dom zu Meißen beherbergt eine der berühmtesten Begräbnisstätten des deutschen Adelsgeschlechtes der Wettiner. 

Nahe Meißen auf dem Elberadweg unterwegs.Foto: Intention Werbeagentur Marcus Gloger

Durch Sachsens Weinparadies

Weiter schlängelt sich die Elbe an den Weinhängen entlang und ihr folgt diesem idyllischen Weg. Schon bald kommt ihr nach Radebeul. Wenn ihr genug Zeit habt, solltet ihr unbedingt einen kleinen Abstecher nach Altkötzschenbroda, von den Einheimischen liebevoll Altkö genannt,  machen. Der alte Dorfkern innerhalb von Radebeul wurde liebevoll restauriert und lädt nun mit vielen Lokalen, Gaststätten und Weinkellern zum genüsslichen Verweilen ein. Fans von Winnetou, Old Shatterhand und Co. sollten das Karl-May-Museum auf keinen Fall verpassen. 

Das Spitzhaus inmitten von Weinbergen in Radebeul.Foto: Ben Walther

Buntes Elbflorenz

Weiter geht es für euch an Coswig vorbei und Richtung Dresden. Es dauert nicht lange und ihr findet euch wieder zwischen Frauenkirche, Zwinger, malerischen Elbhängen, dem Blauen Wunder und der Dresdner Neustadt, dem belebten Gründerzeitviertel. In der Landeshauptstadt findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Faszinierende Bauwerke, spannende Museen und ein vielfältiges kulturelles Angebot laden euch ein. Oder genießt im Sommer einen Film, ein Konzert oder eine Party open Air bei den Filmnächten am Elbufer – mit Blick auf die barocke Altstadt. Einmalig, versprochen! 

Abendlicher Blick vom Elbufer auf die Altstadt DresdensFoto: S. Rose

Schon fast in der Sächsischen Schweiz

Auch wenn es schwer fällt, sich von Dresden loszueisen, geht es für euch noch etwas weiter die Elbe hinauf. Vorbei an den schönen Elbschlössern Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg fahrt ihr nach Pillnitz. Direkt an der Elbe gelangt ihr zum einstigen Lustschloss und der späteren Sommerresidenz des sächsischen Königshauses, Schloss Pillnitz. Die üppige Parkanlage lockt mit viel Grün, drei Palais, zwei Museen und der berühmten Pillnitzer Kamelie. 

Richtung Pillnitz fährt man durch üppige Elbwiesen.Foto: DEU/Sachsen/ (Elberadweg Süd)

Wenige Kilometer weiter seid ihr schon am Ziel eurer Tour angelangt. In der Stadt Pirna bummelt ihr gemütlich über den Markt und die umliegenden Gassen. Als Andenken an eure sportliche Reise durch das Elbtal, könnt ihr euch eines der sogenannte Pirnaer Unikate – Produkte mit besonderem regionalen Bezug – mit nach Hause nehmen. Aber eure Tour muss jetzt noch nicht zu Ende sein. Wer möchte, radelt weiter nach Königstein, Schmilka oder sogar nach Tschechien. Oder habt ihr noch Lust die Sächsische Schweiz wandernd zu genießen? Dann auf geht’s!

Marktplatz in PirnaFoto: Jens Dauterstedt

Rundum versorgt auf dem Elberadweg

Das Rundum-Sorglos-Komplett-Paket für eure Reise auf dem Elberadweg bietet das Reiseunternehmen AugustusTours an. Inklusive Gepäcktransport und Übernachtungen begebt ihr euch  zum Beispiel auf die Reise von Dresden nach Lutherstadt Wittenberg

Morgendlicher Nebel über der Elbe.Foto: TMGS Achim Meurer

Smartphone mitnehmen & gewinnen!

Egal, ob ihr von Torgau nach Pirna oder anders herum auf dem Elberadweg fahrt, ob ihr gemütlich radelt oder eure neue persönliche Bestzeit aufstellen wollt. Postet eure besten Fotos und Videos zusammen mit den beiden Hashtags #winatriptosaxony und #visitsaxony bei Instagram, folgt dort unserem Kanal und gewinnt bis Ende August jeden Monat attraktive Preise oder als Hauptpreis eine 5-tägige Reise für 2 Personen nach Bad Elster. Mehr dazu unter: www.sachsen-tourismus.de/gewinnspiel

Show us your place to see and #winatriptosaxony – Instagram-GewinnspielFoto: Anita Demianowicz (Rakotzbrücke)

TMGS-Bloggerin Cathrin
TMGS-Bloggerin Cathrin

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