Pushball

Drahtesel und stolze Rösser

Der September steht vor der Tür und damit die Chance auf den perfekten Tag rund um Moritzburg: Vormittags geht es mit dem Fahrrad durch die traumhafte Wald- und Teichlandschaft. Danach steht der Nachmittag im Zeichen stolzer Pferdeschönheiten, wenn das Moritzburger Landgestüt zu den traditionellen Hengstparaden einlädt. In diesem Jahr finden die beliebten Paraden am 6., 12. und 20. September statt – jeweils von 13 Uhr bis etwa 17.15 Uhr.

Als ideale Einstimmung auf den Drahtesel empfiehlt sich der „Moritzburger Ring“, der die Radler an die schönsten Plätze rund um das märchenhafte Barockschloss im Friedewald führt. Direkt vor der Tourist-Information beginnt die Rundtour über Steinbach, Auer, Reichenberg und Boxdorf. Zu entdecken gibt es unterwegs jede Menge: Den Fasanengarten mit dem „kleinsten Königsschloss Sachsens“ und gar nicht weit entfernt lohnt eine Rast am Wildgehege. Durch den idyllischen Lößnitzgrund führt die Radrunde und passiert das „Rote Haus“ am Dippelsdorfer Teich, wo einst die Künstler der „Brücke“ Inspiration für ihre Werke fanden. Die Reichenberger Kirche liegt am Weg und auch die Boxdorfer Windmühle, deren Aussichtsplattform nach Anmeldung für Besucher geöffnet wird (Tel: 0351-83979729).

Nach dieser spätsommerlichen 40-Kilometer-Tour sind die Radler in bester Stimmung für die Hengstparade, auch wenn sie vielleicht auf die Akku-Unterstützung eines E-Bikes vertraut haben.

Mehr als 20.000 Besucher genießen jedes Jahr die Moritzburger Hengstparaden, die seit 1924 zum festen Terminplan vieler Pferdefreunde. Die erleben die traditionelle Eröffnung mit dem berittenen Fanfarenzug, eine Darstellung historischer Begebenheiten mit Pferden oder verschiedene Springprüfungen der Hengste. Besondere Höhepunkte sind die waghalsigen Kapriolen der Kosakenreiter und das Finale mit der 16-spännigen Postkutsche. Ein Traum!

Informationen zu Radtour und Hengstparade (inkl. Restkartenreservierung).

 

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Sachsen Tourismus

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