O-See Challenge 2015

… die heißeste von allen, im wahrsten Sinne des Wortes, schwimmen, radfahren und laufen bei 33 °C Lufttemperatur und 27 °C Wassertemperatur

Ein kurzer Blick zu den Wurzeln: Los ging es 2000, hast Du eine kleine Story dazu für mich?
Benno (Mr. O-See Dr. Klaus Schwager)
Die Story dürfte inzwischen hinreichend bekannt sein. 2000 ging es darum, eine Bierwette einzulösen, wer zuerst den See durchschwimmt, mit dem Fahrrad ins Gebirge nach Oybin/OT Hain fährt und von dort aus frontal den Hochwaldberg hinaufrennt. Damals waren wir 5 Starter und ich habe gewonnen. Aber das ist Geschichte. Die nächsten Jahre habe ich dann der Entwicklung und Organisation der O-SEE Challenge gewidmet, bin selbst nur noch 2x gestartet. Nun lasse ich nur noch starten…zumindest bei der O-SEE.

Noch mal kurz für den “Nicht-Insider” nachgefragt, Cross Triathlon im Zittauer Gebirge, das heißt…?
Benno (Mr. O-See Dr. Klaus Schwager)
Schwimmen im Olbersdorfer See, Mountainbiken vom See ins Gebirge, dort einen Rundkurs fahrend und danach zurück an den O-SEE „düsen“. Hier angekommen, einen Trailrunkurs rund um den O-SEE absolvieren. Das Ganze geht auf 3 verschiedenen Distanzen/Trails zu bewältigen. Die Königsdisziplin ist dabei die sogenannte XTERRA-Distanz. Angelehnt an internationale Standards: 1,5 km Schwimmen, 36 km MTB mit ca. 1300 Höhenmetern und abschließende 9 km Trailrun. Nix für Anfänger…

Gab es 2015 was Neues oder Besonderes?
Benno (Mr. O-See Dr. Klaus Schwager)
Nein, eigentlich nicht. Nachdem wir 2014 aus Anlass der Ausrichtung der Weltmeisterschaft ein wahres Feuerwerk an Neuerungen hatten, haben wir vieles von da übernommen und weiter entwickelt. Beispielsweise denke ich an den Zuschauerhotspot an der Mountainbikestrecke am Johannisstein, die Liveübertragung von den MTB-Strecken zum O-SEE sowie die stimmungsvolle Überdachung des Festplatzes vor der Bühne.

Die 15. O-See Challenge in Zahlen und Fakten, Teilnehmer, Länder und Nationen, Zuschauer, die Besten?
Benno (Mr. O-See Dr. Klaus Schwager)
Wir hatten 2015 1048 Teilnehmer aus 17 Nationen. 93 Teams waren am Start. Die Sieger der 15. O-SEE Challenge hießen Helena Erbanova aus Tschechien sowie Ben Allen aus Australien bei der XTERRA Distanz. Darüber hinaus gab es ja die volkssportlichen Wettkämpfe, bei denen es nur Sieger gab. Nicht zu vergessen, innerhalb der O-SEE 2015 wurden auch die Deutschen Meisterschaften der DTU (Deutsche Triathlon Union) ausgetragen. Die Sieger hießen hier Jens Roth und Susi Pawel. Wir gehen von 12.000 Besuchern aus.

Und die KidsChallenge am Sonntag war auch wieder ein voller Erfolg?
Benno (Mr. O-See Dr. Klaus Schwager).
Ja, mit 237 Teilnehmern konnten wir hier einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. Auch hier gab es keine großen Probleme. Die Stimmung bei den Kids ist immer sensationell. Die O-SEE Challenge ist bei den Kindern und Jugendlichen wirklich sehr beliebt.

Hab gehört, ringsrum war auch einiges los, Warm-up, Stimmungsnest, After Race Party…! Die O-See ist also ein echtes Event für den ganzen Naturpark Zittauer Gebirge?
Benno (Mr. O-See Dr. Klaus Schwager)
Ja, das ist es. Wir versuchen seit Jahren, die O-SEE Challenge von der reinen Wettkampfveranstaltung zu einem echten Event und Sommerhighlight für Athleten und Zuschauer gleichermaßen zu entwickeln. Das Konzept scheint aufzugehen. Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich.

Und unter vier Augen und vier Ohren: Was war dein persönliches Highlight?
Benno (Mr. O-See Dr. Klaus Schwager)
Dieses Jahr war es das für mich das O-SEE Open Air am Samstagabend. Bei hochsommerlichen Temperaturen lieferten 2 gute Bands eine verdammt gute Show unter der futuristischen Festplatzüberdachung. Die Stimmung war genial und ausgelassen. Daran werde ich mich noch lange erinnern.

Mal ganz leise gefragt: Gab es auch kleine Pannen?
Benno (Mr. O-See Dr. Klaus Schwager)
Ganz leise geantwortet – ja. Aber die waren wirklich unerheblich und bezogen sich im Wesentlichen auf das Zusammenspiel von Livegeschehen, Moderation und Bildeinblendungen auf den LED-Wänden. Aber ansonsten funktionierte alles nahezu reibungslos. Etwas ärgerlich war, dass eine geplante Fußgängerbrücke nicht gebaut wurde, weil die Firma urplötzlich Lieferprobleme hatte. Aber auch das wurde durch operatives Handeln gut kaschiert. Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung.

Na dann auf zur Vorfreude auf die O-See Challenge 2016!

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TMGS-Bloggerin Susann

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