Bungee-Jumping am Cospudener See

Ausprobiert: Bungee-Jumping am Cospudener See

Luftige Höhen kennen wir hier, auf dem Blog, hauptsächlich vom Bergsteigen, Klettern oder von Aussichtstürmen. Wer noch ein bisschen höher hinaus will – und schnell wieder runter – der sollte unbedingt mal Bungee-Jumping in Sachsen ausprobieren. Obwohl ich in schwindelerregenden Höhen mit der Angst zu kämpfen habe, wagte ich den großen Sprung und testete den Adrenalin-Kick am Cospudener See im Leipziger Neuseenland. Lest selbst, ob es mir gefallen hat und wo auch ihr euch den Kick holt.

Foto: Redkiwis - Film & Foto

Ab nach Leipzig!

Sommer, Sonne, Sonnenschein – das sind die Zutaten für einen perfekten Tag am Cospudener See. Am Ufer des Nordstrands von Leipzigs wohl beliebtestem Badesee steht im Sommer ein 50 Meter hoher Kran. In regelmäßigen Abständen sieht man eine Kabine, die in die Höhe gezogen wird und hört das Kreischen von sich wagemutig in die Tiefe stürzenden Menschen.

Bevor es auch für mich soweit ist, geht es zur Anmeldung, dann zum Wiegen. Einmal muss ich ohne Ausrüstung und einmal in voller Montur auf die Waage. Bei einer so riskanten Freizeitaktivität ist es sehr beruhigend zu wissen, dass die Mitarbeiter von Zato Bungee alle auf langjährige Erfahrung in der Seil- und Sicherungstechnik zurückblicken können und dass das Equipment sehr hohen Qualitätsstandards unterliegt. Vor dem Sprung wird das Geschirr um den Körper geschnürt und an die Füße kommen Manschetten, an denen später das Seil befestigt wird. Der Sprung findet Kopfüber statt, doch der Fall wird dank der Halterung vom gesamten Körper aufgefangen. Als sich das Seil straff spannte, spürte ich es nicht.

Foto: Redkiwis - Film & Foto

Der Sprung

Vor dem Sprung müssen wir erst einmal Aufwärts. Langsam hebt sich die Gondel mit mir und meinem Sprungpartner, der Boden rückt in weite Ferne doch der Ausblick ist phänomenal. Bei guter Sicht ist das Panorama über den See einfach unbeschreiblich schön.

Oben angekommen heißt es durchatmen. Es gibt ein paar finale Instruktionen für den Tandemsprung. Dann ist es soweit. Wir stehen in 50 Metern Höhe und eigentlich… eigentlich müssten wir jetzt springen. Aber ich traue mich nicht, zu groß ist die Überwindung. An dieser Stelle dürft ihr natürlich einen Rückzieher machen. Das Geld bekommt ihr nicht erstattet, aber ihr könnt eine Person an eurer Stelle springen lassen. Mein Sprungpartner nimmt mir die Entscheidung schließlich ab. „1, 2…“, zählt er und während ich noch auf die 3 warte, lässt er sich mit mir fallen.

Foto: Redkiwis - Film & Foto

Die Zeit des freien Falls fühlt sich an wie eine Ewigkeit und gleichzeitig dauert es nur wenige Sekunden bis das Seil anzieht und uns wieder nach oben schnellen lässt, wie ein Gummiband. Unwillkürlich kreische auch ich, aber nicht vor Angst, sondern aus Vergnügen.

Ein paar Mal geht es noch auf und ab und in meinen Ohren rauscht das Blut, mein Puls pocht. Dann kommt das Seil langsam zum Stillstand und wir hängen wie Fledermäuse, kopfüber über dem Boden.

Foto: Redkiwis - Film & Foto

Langsam werden wir herabgelassen, bis mein Tandempartner die Arme eines Mitarbeiters zu fassen bekommt und wir auf eine Matte gelegt werden. Ganz benommen fühlen wir uns während wir langsam realisieren, dass es vorbei ist.

Foto: Redkiwis - Film & Foto

Fazit

Ja, ich würde es wieder tun. Trotz kurzzeitiger Unsicherheit hat mir der Sprung wahnsinnig viel Spaß gemacht. Das Team von Zato Bungee war sehr nett und ich fühlte mich sehr gut aufgehoben. Das Besondere: diese unglaubliche Erfahrung kann mir keiner mehr nehmen und sollte die Erinnerung mal verblassen, dann habe ich tolle Fotos und ein Video, das mich an mein Wagnis erinnert. Partner des Veranstalters ist nämlich ein tolles Team aus Fotografen, das hochwertige Bilder vom Sprung macht und es gibt die Möglichkeit den Sprung mit einer kleinen Go Pro Kamera zu filmen. Das Team von Redkiwis setzt alle Springer toll in Szene und die Bilder und Videos, die dabei herauskommen machen die Erinnerungen an den Bungee Jump unvergesslich.

Deshalb traut euch! Ich kann diese Aktivität jedem empfehlen. Oder habt ihr schon einmal den Sprung gewagt? 

Foto: Redkiwis - Film & Foto

TMGS-Bloggerin Anja
TMGS-Bloggerin Anja

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