Die Sächsische Schweiz: ein Highlight von vielen in Sachsen

Meine 10 liebsten Sachsen

von Philipp Miller

„Wie kannst Du eigentlich ständig über Sachsen schreiben? Wird das nicht irgendwann langweilig?“ Manchmal höre ich solche Fragen und wenn ich gut drauf bin, frage ich zurück: „Welches Sachsen meinst Du denn?“ Ich ziehe dann meine Hände aus den Hosentaschen und zähle an den Fingern meine 10 liebsten Sachsen auf (das variiert natürlich von Mal zu Mal):
1. Mein erstes Sachsen steht dann vielleicht voller Burgen und Schlösser, dazwischen schlängelt sich die Mulde entlang, wo man herrlich wandern, biken und reiten kann.
2. Dann kommt mein hippes Sachsen rund um Leipzig an den Start, mit Völkerschlachtdenkmal, Kunst, Messe, Nachtleben und den Seen im Süden.
3. Nummer drei: Der fürstliche Freistaat mit Barockgärten, Herrenhäusern und „Kronjuwelen“ wie Pillnitz, Moritzburg oder Augustusburg.
4. Dann kommt – natürlich – auch Dresden auf den Schirm. Nicht als „…oder so“, sondern als Kulturstadt im Gestern und Heute, wo sich alte Meister und moderne Künstler an allen Ecken begegnen: Richard Wagner trifft Canaletto und Gerhard Richter.
5. Der fünfte Finger: Das Elbsandsteingebirge und die Sächsische Schweiz – einfach ohne Worte.
6. Sechstens: Das Weinland an der Elbe, wo das leichte Leben zu Hause ist und jeder Spaziergang beim Plausch mit einem der vielen Winzer enden kann.
7. Der siebte Finger zeigt in Richtung Osten. Dort locken Görlitz, Zittau und Bautzen mit sagenhaft reicher Kulturgeschichte und dazwischen die Lausitzer Seen mit ihren ungezählten Möglichkeiten.
8. Auf dem Rückweg gen Westen liegt Chemnitz als achte Station am Wegesrand: Oft unterschätzt und doch jeden Stopp im Museum Gunzenhauser wert und dem sensationell sehenswerten Industriemuseum.
9. Weiter geht es ins Vogtland, wo die Musik zu Hause ist und die Natur so ursprünglich, wie selten irgendwo. Dort ist Platz genug für Genusswanderer und Mountainbiker, die gleich noch zur Schlussetappe ins Erzgebirge starten.
10. Hier warten Dampfeisenbahnen und Kunsthandwerk und Kirchen voller Schönheit auf jeden, der danach sucht.

Dann sind alle Finger ausgestreckt, aber immer noch Ideen im Kopf. Und meine Gegenfrage lautet dann: „Was bitte, soll daran langweilig sein…?“

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