Sächsischer Treppenlauf

Der Sächsische Mt. Everest Treppenmarathon ist längst zum festen Termin für internationale Extremläufer geworden. Am 16. und 17. April steigt der Wettkampf an der berühmten Spitzhaustreppe zum 12. Mal, den die Deutsche Ultramarathon-Vereinigung als „den schwersten und größten Extremtreppenlauf der Welt“ bezeichnet. 100 Runden entsprechen 39.700 Stufen – das macht einen Doppelmarathon mit 84,4 Kilometern Länge und dazu 8.848 Höhenmeter, exakt die Höhe des Mount Everest. Im neuen Reglement seit 2015 ist aber nach 100 Runden noch nicht Schluss, denn seitdem ist der Wettkampf als 24-Stunden-Lauf konzipiert. Das heißt: wer die längste Distanz schafft, wird Sieger. Im Vorjahr schaffte der beste Läufer übrigens 156 Runden mit 13.800 Höhenmetern.

Wem diese Extremleistung zu sportlich ist, der kann übrigens auch in einer „Dreierseilschaft“ über 100 Runden mitlaufen – jeder Starter muss zwischen 25 und 50 Runden absolvieren. Noch „entspannter“ ist der „Touriweg“, bei dem Staffeln aus jeweils 50 Teilnehmern – oder eben „Touristen“ – gebildet werden. Ansonsten sind natürlich auch Zuschauer herzlich willkommen – was bei diesem Lauf auch schon schweißtreibend sein kann.

Weitere Informationen unter: www.treppenmarathon.de

TMGS-Bloggerin Susann

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