Oktober Highlights

6 Aktiv-Highlights im Herbst

Je goldener der Herbst, desto größer der Spaß in der Natur. Deshalb hat die Frischluft-Redaktion für die Oktober- und Ferienzeit sechs besonders schöne Touren in ganz Sachsen herausgepickt. Viel Spaß beim Wandern oder Radeln!

1. Lust auf Mühlsteinwandern? Ja – das ist kein Schreibfehler, denn bei dieser aufschlussreichen Familienwanderung geht es in die Mühlsteinbrüche des Zittauer Gebirges. Dort wurde seit 1580 besonders harter Sandstein gebrochen und zu tonnenschweren Mühlsteinen verarbeitet. Dazu gibt es auf der Drei-Stunden-Tour bei Jonsdorf für große und kleine Wanderer jede Menge zu lernen.

2. Kuhstall mit Ausblick. Im wildromantischen Kirnitzschtal beginnt die Rundwanderung zur Idagrotte und dem Felsentor mit dem schönen Namen „Kuhstall“. Wer mag, kann mit der historischen Kirnitzschtalbahn bis zum Lichtenhainer Wasserfall fahren, bevor er sich an den Aufstieg macht um herauszufinden, wie der Felsen zu seinem Namen kann.

3. Hinein in die Weingeschichte! Von Radebeul nach Coswig führt eine Wanderung, bei der Weinliebhaber sofort hellhörig werden. „Goldener Wagen“ oder „Hoflößnitz“ sind Stationen der Tour, die schon seit Jahrhunderten für feinen sächsischen Wein stehen. Für diese Zeitreise über 7,5 Kilometer sind rund 5 Stunden vorgesehen. Die Kalkulation macht klar: Es sind ausreichend Probierpausen eingeplant.

4. Bike-Tour ums Bio-Dorf. Wo sich der Fluss am schönsten durch den Sandstein schlängelt, führt der Elberadweg an beiden Ufern entlang. Eine perfekte Familienrunde beginnt deshalb in Bad Schandau und führt etwa zehn Kilometer durch die Sächsische Schweiz nach Schmilka. Dort ist Halbzeitpause und die wird garantiert lecker. Denn auf dem Bummel durch den liebevoll restaurierten Ort warten Bio-Eis auf die Kinder, während die Eltern sich in der Konditorei mit Flussblick ein Bio-Törtchen gönnen. Und wenn Papa brav geradelt ist, gibt es vielleicht sogar noch ein Bierchen. Genau … aus der Bio-Brauerei. Der Rückweg auf der anderen Elbseite ist dann ein Kinderspiel.

5. „Dampfradeln“ durchs Elbland: Vom „Gut Wildberg“ sind es nur ein paar Radminuten bis zur alten Eisenbahnbrücke über die Elbe in Niederwartha. Und jenseits des Flusses erreicht man bald den Haltepunkt „Weißes Ross“, wo die dampfbetriebene Lößnitzgrundbahn schon auf die Radler wartet. Die ruhen sich aus bis Bärnsdorf und erradeln sich dann die Moritzburger Seen: Das Fasanenschlösschen, den Leuchtturm und natürlich das barocke Jagdschloss Moritzburg. Empfehlenswert: Genügend Proviant für ein, zwei Picknicks am Teich oder im ruhigen Grün des Friedewald. Zurück zur Elbe rollt es dann fast von selbst.

6. Für Romantik-Radfahrer. Der Mulderadweg zählt zu den schönsten in Sachsen. Doch was der Radler zwischen Colditz und Grimma im besten Wortsinn „erfährt“ ist schon ein echtes Highlight: Liebliche Flussauen, unverbaut und natürlich, dann wieder kleine Dörfer voller Charme und Fachwerkhäuser. Kössern löckt mit einem barocken Jagdhaus zu einem Abstecher und im „Dorf der Sinne“ Höfgen möchte man am liebsten ganz bleiben. Oder man lässt sich vom Fährmann per Muskelkraft über den Fluss bringen und entdeckt die romantische Klosterruine von Nimbschen, wo einst Luthers Ehefrau Katharina von Bora lebte. Und dann erst Grimma – aber das ist schon die nächste Geschichte…

Foto: Achim Meurer

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TMGS-Bloggerin Susann

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