Wanderung durch die „Vogtländische Schweiz“

Osterwandertipp im Elstertal

Ironie des Schicksals: Erst musste ein monumentales Bauwerk errichtet werden, um die Schönheit des wildromantischen Elstertales bekannt zu machen. So war 1851 zwar mit der Fertigstellung der „kleinen Schwester der Göltzschtalbrücke“ die Ursprünglichkeit des Tals dahin, doch das Interesse der Naturliebhaber geweckt. Die bestaunen seither zuerst die Backsteinbögen der Elstertalbrücke und erkunden dann die Natur rund um die Weiße Elster im Vogtland. Nicht ohne Grund führt eine Etappe des Vogtland-Panoramaweges hier entlang – die perfekte Osterwanderung!

Eine besonders schöne Runde führt von Plauen durch das Trieb- und Elstertal zur Talsperre Pöhl und retour. Start ist die Wasserburg Reißig und vorbei an der Pfaffenmühle mit ihrem urgemütlichen Biergarten geht es am Kaltenbach entlang bis zur markanten Teufelskanzel. Hier mündet der Bach in die Weiße Elster und bald kommt schon die gewaltige Eisenbahnbrücke in Sicht, die man mit dem Wanderweg auf halber Höhe quert. Gar nicht weit entfernt bietet dann die Loreley-Kanzel nochmals einen schönen Blick auf Brücke und Fluss.

Durch das Tal der Trieb führt der nächste Streckenabschnitt an den Fuß der Staumauer der Talsperre Pöhl. Flugs hinauf und schon liegt das „Vogtlandmeer“ vor den Wanderern. Die verlassen nun wieder den Asphalt und erreichen den Mosenturm mit seiner perfekten Aussicht auf das Wasser und weiten Berge des Vogtlands. Vorbei am Königshübel geht der letzte Teil des Weges meist bergab, hinunter zur Elster. Die historische Gastwirtschaft „Lochbauer“ lockt mit der Aussicht auf ein Belohnungsbier, bevor die Wanderung nach 13,6 Kilometern in Reißig endet.

Kleiner Tipp am Rande: Wer Lust auf eine kleine Kraxeltour hat, macht ab Jocketa einen Abstecher. Zwischen Rentzschmühle und Elsterberg findet er mit dem „Steinicht“ ein kleines aber feines Klettergebiet.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Trieb- und Elstertal sowie zum Routenplan.

TMGS-Bloggerin Susann

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