Brütende Henne - Steinzoo Zittauer Gebirge

Tierische Wandersafari im Zittauer Gebirge

Bestes Wanderwetter und die Kinder wollen zum zehnten Mal in den Zoo? Dann heißt es: Wanderschuhe anziehen und ab ins Zittauer Gebirge! Dort nämlich wartet der sagenhafte „Steinzoo“ auf große und kleine Wanderer. Stein…was? Ja – ganz richtig gehört: Ein Zoo voller steinerner Tiere. Der ist allerdings so spannend wie eine echte Safari in Afrika, denn dort muss man die Tiere ja auch erst finden, bevor man sie beobachten kann.

Drei schöne Touren von fünf bis siebeneinhalb Kilometern Länge stehen den Steintierfans zur Auswahl. Ab Lückendorf geht es zum Beispiel „Rund um die Fuchskanzel“. Den Fuchs kann man natürlich finden oder die Uhusteine und manches andere Getier. Als Extra steht außerdem eine echte Raubritterburg auf dem Programm – oder das, was heute noch vom alten „Karlsfried“ übrig ist. Und wer sich traut, kann immer wieder geheimnisvolle Höhlen am Wegesrand erkunden.

Rund um den Töpfer“ heißt die zweite Steinzoo-Tour, die im Kurort Oybin beginnt und zuerst zur den verwunschenen Kelchsteinen führt. Auf dem Weg zur „Großen Felsengasse“ blinzelt immer wieder der Oybin mit seiner Klosterruine durch die Bäume bis die mutigen Wanderer vor der „Himmelsleiter“ stehen. Wer sich hinaufwagt, wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Doch nach der Pause geht es weiter: Der 582 Meter hohe Töpfer ruft! Von dort nämlich ist die „Brütende Henne“ auf ihrem Nest zu sehen, hinter der Baude nehmen Schildkröten ein Sonnenbad und vom Felsentor schaut ein Papagei herab. Und wer von Vögeln noch nicht genug hat, marschiert gleich noch auf die Oybinaussicht und genießt den Blick auf das „Küken“.

Runde Numero drei führt durch die „Mühlsteinbrüche Jonsdorf“ und beginnt im Ort. Über den Kellerberg geht es in die alten Steinbrüche, in denen früher tatsächlich gewaltige Mühlsteine gebrochen wurden. Die Taube ist hier als erstes Steinzoo-Tier zu finden. Bald wird es aber noch wesentlich wilder, wenn Bernhardiner, Nashorn und sogar ein Löwe zum Vorschein kommen. Zum Abschluss gibt es noch Musik: Der Abstecher zur „Großen Orgel“ verspricht eine tolle Aussicht auf die Jonsdorfer Felsenstadt.

 

Broschüre mit Karte und Wandertipps zum Download finden Sie hier.

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Sachsen Tourismus

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