Gemeinsam den Gipfel erklommen

Wandern auf dem Malerweg: Auf kleinen Abstechern Wunderbares entdecken

Unberührte Naturschönheit: Der Malerweg in der Sächsischen Schweiz gehört zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Wer das Wandern, die schroffen Felsen und die Urwüchsigkeit des Elbsandsteingebirges liebt, sollte diese 112 Kilometer lange Tour unbedingt auf seine Wunschliste setzen. Und auch der Name kommt nicht von ungefähr. Denn die Maler der Romantik verfielen einst diesem sächsisch-böhmischen Schmuckstück. Heute wandert ihr auf deren historischen Wegen, die sie wieder und wieder nutzen, um die beeindruckende Umgebung mit Pinsel, Kohle oder Bleistift festzuhalten. Noch heute ist die Gegend einfach malerisch. Überall genießt ihr wild-romantische Natur, waldreiche Schluchten und atemberaubende Aussichten. Wir stellen euch vor, was ihr bei dieser Wanderung auf keinen Fall verpassen solltet.

Bastei-Aussicht: berühmt und vielseitig

Mit der Bastei erreicht ihr eines der eines der bekanntesten Naturdenkmäler sowie der beliebtesten Ausflugsziele der Sächsischen Schweiz. Bevor die Romantiker ihre Eindrücke auf Papier festhielten, trieben Raubritter hier ihr Unwesen. 194 Meter über der Elbe habt ihr einen beeindruckenden Landschaftsblick über die linkselbischen Gebiete des Elbsandsteingebirges. Aus Sicherheitsgründen ist der vordere Teil der Basteiaussicht seit letztem Jahr gesperrt. Doch keine Sorge, dem Erlebnis tut das keinen Abbruch. Und Sicherheit geht schließlich vor. Außerdem habt ihr im Basteigebiet noch andere tolle Aussichtspunkte: die Pavillonaussicht, die Tiedgeaussicht, die Basteibrücke, das Kanapee, die Ruine der Felsenburg Neurathen, die Ferdinandaussicht und die Wehlsteinaussicht. 

Blick von der BasteiFoto: Katja Fouad Vollmer

Bad Schandau: Schnupperklettern mit Familie

Wer A sagt, muss auch B sagen. Heißt: Wer in der Sächsischen Schweiz unterwegs ist, sollte unbedingt klettern gehen. Oder es wenigstens einmal ausprobieren. Die Jugendherberge Bad Schandau hat dafür ein tolles Angebot parat. Beim Schnupperklettern in Familie trauen sich auch Kinder ab 7 Jahren an den Felsen. Schritt für Schritt bekommt ihr alles von Ausrüstung bis zum eigentlichen Klettern erklärt. Und wenn der erste Gipfel gemeistert ist, ist die ganze Familie stolz! Ein spannender Abstecher, den ihr nie vergesst!

Fertig machen zum KletternFoto: Deutsches Jugendherbergswerk

Brandaussicht: der Panoramablick

Mitten im Wald, nur einen kleinen Abstecher von eurer Route entfernt, liegt der Brand. Von hier aus habt ihr einen großartigen Panoramablick: von der Bastei bis zu den Schrammsteinen und über das grüne Polenztal. Einfach unvergesslich! Und euch wird sofort klar, warum der Brand auch als „Balkon der Sächsischen Schweiz“ bezeichnet wird. Wenn euch die Aussicht einfach nicht loslässt, macht eine Rast in der Bergwirtschaft Brandbaude

Atemberaubender Panoramablick von der BrandaussichtFoto: Philipp Zieger, www.saechsische-schweiz.de

Schrammsteine: schroff und schön

Aufregend und atemberaubend sind die wohl treffendsten Worte für die Schrammsteine. Sie gehören zu den größten Felsformationen der Sächsischen Schweiz und erheben sich zwischen Schmilka und Bad Schandau. Die Schrammsteinaussicht liegt zwar nicht direkt auf der Malerwegsroute entfernt, der kleine Abstecher ist aber ein Muss. Von der schmalen Felsnase seht ihr die gesamte Vordere Sächsische Schweiz und das Elbtal. 

Elbsandsteingebirge, Aussicht von den SchrammsteinenFoto: Walter Schmitz

Kipphornaussicht: Rundum-Blick

Kurz vor dem Gipfel des Großen Winterbergs, des zweithöchsten Bergs des Elbsandsteingebirges, liegt nur 10 Minuten abseits eurer Route ein grandioser Aussichtspunkt: die Kipphornaussicht! Von hier könnt ihr über fast die gesamte Sächsische Schweiz blicken. Für Fotografen ist diese Aussicht daher ein Muss! Bei Sonnenuntergang könnt ihr hier tolle Motive und Stimmungen einfangen. 

Romantischer Sonnenuntergang an der KipphornaussichtFoto: Rico Richter, www.saechsische-schweiz.de

Kleinhennersdorfer Stein: Höhlenabenteuer

Nicht nur eine und auch nicht zwei, sondern gleich drei Höhlen verbirgt der Kleinhennersdorfer Stein in seinem Inneren: die Hampelhöhle, die Eishöhle und im Südwesten des Bergmassivs die Lichterhöhle. Diese ist übermannshoch, 21 Meter tief und 14 Meter breit und damit eine der größten Sandsteinhöhlen der Sächsischen Schweiz – und ein beliebter Abstecher vor allem bei Familien. Die Größe der Lichterhöhle ist jedoch nicht natürlichen Ursprungs, sondern entstand durch den Abbau von Sand vor über 100 Jahren. 

 

Die Lichterhöhle im Kleinhennersdorfer SteinFoto: Yvonne Brückner, www.saechsische-schweiz.de

Barbarine: sagenhafter Felsen

Auf dem Weg nach Königstein erklimmt ihr den 428 Meter hohen Pfaffenstein. Hinauf geht es durch das enge Nadelöhr. Über Holz- und Eisentreppen gelangt ihr nach oben. Die Aussicht an der Felsnadel Barbarine eignet sich hervorragend für eine Rast in der Sonne. Um die Barbarine rankt sich übrigens eine Sage. Der 42 Meter hohe bekannteste Felsen der Sächsischen Schweiz soll ein versteinertes Mädchen sein. Sie soll von ihrer Mutter verwünscht worden sein, da sie eines sonntags die Suche nach Heidelbeeren dem Kirchgang vorzog. Seither steht sie als Mahnmal für alle ungehorsamen Kinder. Bis 1975 durfte an der Barbarine geklettert werden, heute ist das wegen der Erosion verboten. 

Die berühmte Felsnadel BarbarineFoto: Frank Exss, www.saechsische-schweiz.de

Smartphone mitnehmen & gewinnen!

Ganz egal, ob ihr den Malerweg genießt, auf dem Trekkingpfad Forststeig Elbsandsteingebirge wandert oder an einem anderen Ort in Sachsen die Natur auf euch wirken lasst: Postet eure besten Fotos und Videos zusammen mit den beiden Hashtags #winatriptosaxony und #visitsaxony bei Instagram, folgt dort unserem Kanal und gewinnt bis Ende August jeden Monat attraktive Preise oder als Hauptpreis eine 5-tägige Reise für 2 Personen nach Bad Elster. Mehr dazu unter: www.sachsen-tourismus.de/gewinnspiel

Show us your place to see and #winatriptosaxony – Instagram-GewinnspielFoto: Anita Demianowicz (Rakotzbrücke)

TMGS-Bloggerin Katharina
TMGS-Bloggerin Katharina

2 Kommentare

  1. Eine der schönsten Wanderungen !Ha en diese Tour als Wandern ohne Gepäck absolviert! Ein tolles Erlebnis! Etwas Kongition erforderlich ! Anschließlich noch mit einer Verlängerung in Dresden verbunden ! Sehr empfehlenswert!

  2. Hallo Franz, das klingt wirklich nach einer tollen Zeit hier bei uns in Sachsen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust noch andere Gegenden zu erkunden.

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