Schilderbaum in der Sächsischen Schweiz

Wanderung am Malerweg von Wehlen nach Hohnstein

von Judith Hofmann

Bereits im letzten Jahr wollten mein Mann und ich den Malerweg in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz entlang wandern. Über die fantastischen Ausblicke und die wundervolle Landschaft hatten wir ja schon viel gehört. Leider kam uns damals die Elbeflut in die Quere, weshalb wir unsere Wandertour auf dieses Frühjahr verlegten. Der Dresdner Reiseveranstalter AugustusTours unterstützte uns bei der Reiseplanung – so konnten wir ohne Gepäck unsere Wandertouren genießen, während AugustusTours unsere Koffer jeden Tag zum nächsten Hotel transportierte.

Alle Etappen waren wunderschön – es ist wirklich ein herrliches Wandern durch die Sächsische Schweiz! Am besten hat uns jedoch der 2. Wandertag gefallen. Es war Montag und im Gegensatz zum Tag vorher war viel weniger auf den Wanderwegen los. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es von Stadt Wehlen nach Hohnstein. Die Wanderstrecke war vorzüglich mit dem Malerwegsymbol „M“ markiert, sodass wir immer den richtigen Weg fanden. Gleich zu Beginn ging es stetig bergauf in Richtung Bastei. Immer durch den Naturpark, vorbei an den bizarren Felsgebilden führte uns der Malerweg durch den herrlich frischgrünen Wald. Wenn die Sonne es hin und wieder durch das Blätterdach schaffte, tanzten ihre Strahlen im Wasser des kleinen Bachs neben unserem Weg.

Unterwegs passierten wir den „Steinernen Tisch“, wo einst schon August der Starke getafelt haben soll und genossen eine kurfürstlich-entspannende Trinkpause. Dann ging es weiter bis zur Basteibrücke, deren malerischen Panoramaausblick mein Mann und ich schon seit einiger Zeit endlich mal selbst erleben wollten. Und es hat sich wirklich gelohnt! Dank des tollen Wetters konnten wir weit über die Sächsische Schweiz hinaus unsere Blicke schweifen lassen. Auch erspähten wir unseren vorhergehenden Übernachtungsort Stadt Wehlen und unser nächstes Etappenziel, den Kurort Rathen. Nach einem kurzen Abstecher in die Felsenburg Neurathen, einer früheren Wehranlage, folgten wir dem Malerweg auf vielen Holzstufen hinab bis Rathen. Hier angekommen, brauchten wir erstmal eine Pause. Also setzten wir uns auf eine der Bänke an der  Elbe und beobachteten das Treiben an der Fähre und am gegenüberliegenden Ufer. Von Rathen aus führte unser Wanderweg vorbei an der Felsenbühne Rathen und durch den Amselgrund bis nach Rathewalde.

Hier unternahmen wir aufgrund des Tipps von AugustusTours einen Abstecher vom Malerweg und wanderten in Richtung Hohburkersdorfer Rundblick. Das Wetter war uns hold und so waren wir gespannt, was uns nach der fantastischen Aussicht von der Bastei noch erwartete. Oh ja, der Aufstieg war anstrengend – etwa 400 Meter liegt der Aussichtspunkt höher als Rathen. Aber jeder Schritt hatte sich gelohnt, denn die Sicht war wieder einmal wunderbar! Vom Hohburkersdorfer Rundblick hat man einen tollen Rundumblick auf die Burg Stolpen, den Lilienstein und die Festung Königstein. Hier entstanden mit die schönsten Fotos von unserer Wanderreise. Nachdem wir uns satt gesehen hatten, wanderten wir weiter zum Hockstein und die Wolfsschlucht hinab ins Polenztal, wo wir noch ein paar sehr schöne Bilder vom kleinen Fluss Polenz umgeben von einigen letzten Frühjahrsblühern knipsten. Überall zwitscherten die Vögel und begleiteten uns mit ihren Liedern durch das Polenztal. Beeindruckt von der faszinierenden Landschaft und der vielfältigen Natur fiel uns auch der letzte Anstieg nicht schwer. Und Sie erreichten wir bald unser Etappenziel Hohnstein.

Die beschriebene 2. Etappe des Malerwegs von Stadt Wehlen nach Hohnstein hat uns begeistert und wird uns aufgrund der unzähligen schönen Ausblicke und der beeindruckenden Landschaft in besonderer Erinnerung bleiben. Vielen Dank auch an den Reiseveranstalter AugustusTours – Wir kommen auf jeden Fall wieder und freuen uns schon auf unsere nächste Wanderung!

Detaillierte Informationen unter: www.augustustours.de

TMGS-Bloggerin Cathrin
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