Stand-Up-Paddling auf dem Berzdorfer See

Die besten Tipps für Wassersport in Sachsen

Der Sommer läuft auf Hochtouren, die Ferien sind eingeläutet, der Urlaub steht bevor. Endlich ist Zeit, um Sachsen zu entdecken! Genießt die Sonne auf der Haut und das kühlende Nass – ob beim Paddeln, Wakeboarden oder Surfen. Wir zeigen euch heute, welche aufregenden Aktivitäten es in den idyllischen Regionen Sachsens auszuprobieren gilt.

1. Stadtführungen zu Wasser in Leipzig

Wer die Stadt Leipzig mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchte, kann den festen Boden unter den Füßen durch ein Motorboot oder Kanu ersetzen! Der Stadthafen Leipzig bietet unter dem Kanu-Slalom-Weltmeister und Stadthafen-Chef Jan Benzien verschiedene geführte Touren für maximal 10 Personen an. Genießt entspannte zwei Stunden auf Leipzigs Kanälen und „erfahrt“ dabei die Industriearchitektur am Ufer von Klein-Paris.

2. Paddeln auf der Mulde

Ihr wollt euch in der schönen Natur Sachsens einfach treiben lassen und trotzdem aktiv sein? Kein Problem! Dann ist ein Kajakausflug auf der Zwickauer Mulde für euch genau das Richtige! Der Fluss entspringt in Schöneck und fließt dann auf ihrem 167 Kilometer langen Weg vom Vogtland aus durch das Erzgebirge weiter bis zur Leipziger Tieflandsbucht. An der Muldenbrücke findet ihr den Kajakservice Waldenburg und mietet euch ein Kajak oder auch ganze Tourenangebote buchen. Für die Tour durch das reizvolle Muldental solltet ihr etwa zwei Stunden einplanen.

Paddeln auf der Zwickauer MuldeFoto: Oliver Göhler

3. Kanufahrt mal idyllisch, mal wild

Die Elbe bietet nicht nur für Radfahrer und Wanderer eine einzigartige Kulisse. Auch auf dem Wasserweg kann man mit dem Kanu, Schlauchboot oder Floß die Sächsische Schweiz erkunden. Genießt mit Kanu Aktiv Tours das Elbpanorama auf der Strecke von Königstein nach Pirna oder Pirna bis Dresden-Johannstadt.

Auf der Elbe paddelnFoto: Jeremiasz Gadek I National Geographic PolandWer sich lieber in richtig wilde Gewässer begeben will, ist beim Kanupark am Markkleeberger See perfekt aufgehoben! Angst nass zu werden dürft ihr auf dieser Wildwasseranlage nicht haben: Spürt das Adrenalin, wenn ihr euch einzeln im Kajak oder als Gruppe im Schlauchboot durch die Stromschnellen kämpft. Jede Menge Spaß ist hier vorprogrammiert!

Rafting im Kanupark MarkkleebergFoto: Kanupark Markkleeberg

4. Surfspaß in ganz Sachsen

Den teuren Trip nach Hawaii oder Australien könnt ihr euch sparen – zum Surfer könnt ihr auch in Sachsen werden! Das Vogtland lockt Wasserratte mit einigen großen Stauseen und besonderen Aktivitäten. Die Talsperre Pöhl wird als drittgrößter Stausee des Freistaats sogar mit dem Beinamen „Vogtländisches Meer“ geschmückt. Hier könnt ihr die Basics des Windsurfens erlernen und sogar einen Surfpass absolvieren, der es euch ermöglicht, weltweit surfen zu gehen und das notwendige Equipment auszuleihen – falls es euch doch mal aus dem schönen Sachsen ziehen sollte. Auch die Talsperre Pirk liegt in der vogtländischen Idylle und lockt mit Badestränden und Campingplätzen. In diesem Freizeit- und Naherholungsgebiet könnt ihr baden, angeln und beispielsweise auf der Krone der Staumauer wandern. Für ruhige Stunden fern des Ufers könnt ihr euch nicht nur Tret- und Ruderboote ausleihen, sondern auch Segeln und Surfen lernen.

Talsperre Pöhl von obenFoto: BUR Werbeagentur GmbH | Dirk Rückschloß

Am anderen Ende von Sachsen, in der Oberlausitz, entwickelte sich aus Braunkohletagebauten eine malerische Seenlandschaft, die zum Erkunden und Verweilen einlädt. Dort, im Lausitzer Seenland finden Aktivurlauber einige Möglichkeiten, um das Surfen zu probieren. So kann man beispielsweise auf dem Senftenberger See das Windsurfen trainieren oder an den ausgewiesenen Spots kitesurfen.

Auch im Leipziger Neuseenland kann man Windsurfen lernen. Nach einem Wochenendkurs auf dem Cospudener See mit anschließender Abschlussprüfung können Surfbegeisterte ebenfalls einen Grundschein für das Windsurfen mit nach Hause nehmen.

Foto: Madlén Bohéme

5. Adrenalin pur beim Wakeboarden

Fun und trendy – zwei Worte den perfekten Wassersport für Adrenalinjunkies beschreiben: Wakeboarden. Auf Board oder Skiern könnt ihr euch bei Wake and Beach am Halbendorfer See in der Oberlausitz von einer Wasserskianlage über den See ziehen lassen und sogar Kurse besuchen. Wenn ihr bei oder in Dresden unterwegs seid, macht doch einen Abstecher zur Kiesgrube Leuben. Dort bietet Cable Dresden Kurse für Beginner. Erfahrene Wakeboarder können sich einfach aufs Brett stellen und loslegen.

Auf der Wakeboardanlage in Dresden LeubenFoto: David Schunack

6. Gleichgewicht beweisen: Stand Up Paddling

Ganzkörper-Workout in meditativer Umgebung gesucht? Dann ist Stand-up-Paddling genau das Richtige für euch! Der Sport verspricht nicht nur gute Laune im Sommer, sondern lädt auch zum Entspannen inmitten der großen Seen fernab von den Badestränden ein. Im Lausitzer Seenland könnt ihr euch das Equipment für den Wasserspaß sowohl am Halbendorfer See bei Wake and Beach als auch am Geierswalder See ausleihen. Wer in der Idylle der Oberlausitz gleich mehrere Tage in einer besonderen Unterkunft verbringen will, sollte sich unbedingt die Schwimmenden Häuser am Geierswalder See anschauen.

Stand-Up-Paddling auf dem Berzdorfer SeeFoto: Nikolai Schmidt

Na, habt ihr jetzt ordentlich Lust auf eine tolle Zeit am Wasser bekommen? Dann packt die Badehose und das Schwesterlein ein oder den Bikini und wen ihr eben so mitnehmen wollt und auf geht’s.

TMGS-Bloggerin Katharina

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